18.04.2026
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Verbraucherzentrale
Die Umweltberatungen in Siegburg und Troisdorf geben Hinweise zu sicheren und umweltschonenden Alltagsprodukten Bei PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) handelt es sich um eine große Familie von über 10.000 Chemikalien. Allen gemeinsam ist die extrem stabile chemische Bindung zwischen Kohlenstoff und Fluor. Diese ausschließlich chemisch hergestellten Substanzen werden in vielen Produkten des täglichen Lebens eingesetzt – etwa in Kochgeschirr, Kleidung, Möbeln oder Verpackungen. In der Umwelt werden PFAS nicht abgebaut und haben sich mittlerweile fast überall verbreitet. Man findet sie in Böden, im Grundwasser, in der Luft, im Hausstaub, in der Nahrung und sogar im menschlichen Körper. „Bestimmte PFAS gelten als gesundheitsschädlich. Sie können zum Beispiel Leberschäden verursachen, das Immunsystem schwächen, das Hormonsystem stören und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein", erklären Ben Römer und Gabi Bock Umweltberater in den Beratungsstellen Siegburg und Troisdorf der Verbraucherzentrale NRW . Sie haben Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, den „Ewigkeitschemikalien" möglichst aus dem Weg zu gehen: