Gynäkologisches Krebszentrum Troisdorf/Rhein-Sieg der GFO Kliniken Troisdorf erstmals zertifiziert
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22.12.2025: Gynäkologisches Krebszentrum Troisdorf/Rhein-Sieg der GFO Kliniken Troisdorf erstmals zertifiziert
Das gynäkologische Krebszentrum der GFO Kliniken Troisdorf hat zum ersten Mal das Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten und steht damit für höchste Qualität bei der Behandlung von Unterleibskrebs an Gebärmutter, Vagina, Vulva und Eierstöcken.
Frauen, die an Gebärmutter-, Vagina-, Vulva- oder Eierstockkrebs erkranken, sind in einem zertifizierten Zentrum am besten aufgehoben. Die GFO Kliniken Troisdorf erhielten 2025 für ihr gynäkologisches Krebszentrum Troisdorf/Rhein-Sieg erstmals das entsprechende Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft, kurz DKG. Es gilt zunächst für drei Jahre bis 2028 und bescheinigt dem Krankenhaus, dass es die in den „Fachlichen Anforderungen an Gynäkologische Krebszentren“ definierten Qualitätskriterien der DKG erfüllt. „In unserer Klinik für Gynäkologie arbeiten unterschiedlichste Fachrichtungen und weitere Einrichtungen eng zusammen, um so die besten Ergebnisse bei der Behandlung der unterschiedlichen Krebserkrankungen zu erzielen. Über die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft freuen wir uns daher sehr“, erklärt Dr. med. Adalbert Waida, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe an den GFO Kliniken Troisdorf. Sarah Wallpott, kaufmännische Direktorin GFO Kliniken Troisdorf ergänzt: „In der Gynäkologie sind bereits unser Brustzentrum sowie unser Beckenbodenzentrum zertifiziert. Mit dem neuen DKG-Zertifikat komplettieren wir unser Angebot im Bereich Gynäkologie und stellen einmal mehr unsere hohe medizinischen Behandlungsqualität für die Patientinnen in der Region Rhein-Sieg unter Beweis.“
Alle Behandlungsschritte aus einer Hand
Das Krebszentrum in Troisdorf bietet alle erforderlichen Therapieschritte bei der Behandlung der Erkrankungen aus einer Hand sowie kurzfristige Termine. Erfahrene Gynäkolog:innen arbeiten dazu eng mit der Radiologie, Strahlentherapeut:innen und der Pathologie zusammen. In einer zertifizierten gynäkologischen Dysplasie-Sprechstunde werden auffällige Zellveränderungen, so genannte Dysplasien, etwa am Gebärmutterhals oder Muttermund genauer untersucht. Darüber hinaus arbeiten in Troisdorf Psychoonkolog:innen, die die Patientinnen beim stationären Aufenthalt betreuen sowie der Sozialdienst, der für die Zeit nach der Entlassung Hilfe anbietet. Zudem kooperieren die GFO Kliniken Troisdorf mit einer Selbsthilfegruppe.
Minimalinvasive Operationen als Standard
Die operative Behandlung der unterschiedlichen Krebserkrankungen erfolgt nach nationalen und internationalen Standards und wenn möglich minimalinvasiv. Unter anderen kommt in Troisdorf das so genannte Sentinel-Verfahren zum Einsatz. „Dabei identifizieren und entnehmen wir den Wächterlymphknoten und untersuchen, ob sich der Krebs ausgebereitet hat. Entsprechend wird dann die weitere Behandlung geplant“, erklärt Dr. Sylvia Mikusova, leitende Oberärztin Gynäkologie und Geburtshilfe in den GFO Kliniken Troisdorf. Chefarzt Dr. Waida trägt darüber hinaus die Zusatzbezeichnung gynäkologische Onkologie und verfügt daher über langjährige Expertise und Erfahrung auf dem Gebiet der Krebsbehandlung.
Zu den GFO Kliniken Troisdorf: In den GFO Kliniken Troisdorf werden im St. Johannes Krankenhaus und im St. Josef Hospital jährlich rund 82.000 Patient:innen ambulant und 27.000 stationär an über 500 Betten betreut. Mit mehr als 1.300 Mitarbeitenden zählen die Kliniken zu den größten Arbeitgebern der Region. Träger der GFO Kliniken Troisdorf ist die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO), zu der mehr als 100 Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen an rund 130 Standorten mit rund 17.500 Mitarbeitenden gehören.
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