Das HBG in Helsinki: Eisbaden und nachhaltiges Wellbeing
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Meldung
23.02.2026: Das HBG in Helsinki: Eisbaden und nachhaltiges Wellbeing
Vom 30. Januar bis zum 5. Februar 2026 reisten zehn Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Begleitung von Doris Jung und Rebekka Lewe nach Helsinki, um dort ihre finnische Partnerschule, die Finnisch-Russische Schule Helsinki (SVK), zu besuchen. Es stellte sich die Frage: Warum gelten die Finnen – zum neunten Mal in Folge – als die glücklichsten Menschen Europas? Wie geht also finnisches Wellbeing? Gemeinsam mit ihren finnischen Partnerinnen und Partnern erforschten die Jugendlichen verschiedene Facetten eines glücklichen und nachhaltigen Lebens. Ein zentraler Aspekt war das sogenannte „Jedermannsrecht“, das allen Menschen freien Zugang zur beeindruckenden Natur Finnlands ermöglicht. Ob Spaziergänge am Meer, Zeit im Wald oder das bewusste Erleben der winterlichen Landschaft – Naturverbundenheit ist hier selbstverständlicher Teil des Alltags.
Darüber hinaus gewannen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in ein Bildungssystem, das stark auf Chancengleichheit und individuelle Förderung setzt. Die sichtbare Investition in Bildung sowie der ausgeprägte gesellschaftliche Zusammenhalt hinterließen bleibenden Eindruck. Solidarität und Vertrauen scheinen tragende Säulen des finnischen Modells zu sein.
Natürlich durfte auch die praktische Erfahrung nicht fehlen: Einige wagten den Schritt ins eiskalte Wasser – eine in Finnland fest verankerte Tradition. Anschließend stärkten sich alle nach dem Saunagang mit selbstgebackenen Korvapuusti, den typischen finnischen Zimtschnecken. Dabei wurde deutlich: Wellbeing muss weder teuer noch exklusiv sein. Gemeinschaft, Natur, Bewegung und einfache, selbstgemachte Dinge tragen wesentlich zum Wohlbefinden bei.
Die Gruppe hielt ihre vielfältigen Eindrücke und Lernerfahrungen fest – als persönliches Fazit und als Impuls für den Schulalltag am Heinrich-Böll-Gymnasium. Der Austausch hat nicht nur neue Perspektiven auf nachhaltiges Leben eröffnet, sondern auch internationale Freundschaften vertieft. Nun blickt die Schulgemeinschaft mit Freude auf den Gegenbesuch der finnischen Gruppe im April am HBG.
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