Stadtsportverband Troisdorf e. V.
Reger Meinungsaustausch beim Neujahresempfang des Stadtverbandes Troisdorf Stadtsportverband Troisdorf e. V. Weilbergstraße 9a

Reger Meinungsaustausch beim Neujahresempfang des Stadtverbandes Troisdorf

Meldung vom 28.01.2017

Zum Neujahrempfang des Stadtsportverbandes Troisdorf fanden verschiedene Gäste aus Politik und Wirtschaft den Weg in das Stadtbierhaus am Fischerplatz.

Anwesend waren unter anderem Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker, Landtagsabgeordneter Achim Tüttenberg, Ivo Hurnik, Mirka Johanna Ziemer, vom Kreissportbund Wolfgang Müller, Landtagskandidatin Katharina Gebauer und viele mehr. Es fand vor allem ein reger Meinungsaustausch über die geplante Nutzungsordnung für Sporthallen in den Ferien statt.

Dirk Lauer griff das Thema als Vorsitzender des Stadtsportverbandes als erster in seinem Grußwort auf. Laut eines Beschlusses von Mai 2016 sollen die Hallen künftig in den Ferien nur noch auf einen Antrag hin geöffnet werden. Auf diesem Wege will die Stadt bis zu 70.000 Euro einsparen. „Im Leistungssport kann das Niveau nur mit einem kontinuierlichen Training gehalten werden“, betonte Lauer und machte damit die große Bedeutung der fortlaufenden Trainingszeiten in den Ferien deutlich. Zudem zeigte er sich versöhnlich und kompromisssuchend mit den beteiligten politischen und städtischen Vertreten: „Wir hoffen auf einen sinnvollen Kompromiss“, verschiedene Gespräche seien auch schon „vielversprechend verlaufen“. Nicht zuletzt erwähnte er die große Bedeutung des Sports bei der Integration von Flüchtlingen und lobte die gute Bilanz des vergangenen Jahres. "Wir haben viele Erfolge vorzuweisen, unter anderem zwei Weltmeister." In den Disziplinen Kanu und Hürdenlauf kann sich Troisdorf mit der Weltmeister-Medaille schmücken.

Als stellvertretender Bürgermeister lobte Herr Eich in seiner Rede zunächst ebenfalls die leistungsstarke Arbeit der Vereine und stellte das große ehrenamtliche Engagement hervor, appellierte aber auch an alle Beteiligten, die aktuellen Diskussionen lösungsorientiert und verantwortungsvoll mit Blick auf beide Seiten zu führen. Dazu erklärte er, dass aktuell im Sport und in der Kultur gespart werden müsse, da auch andere Gebühren wie Kitabeiträge oder Grundsteuer erhöht wurden. Man solle also für alle Seiten aus Verwaltung, Politik und Sport Verständnis zeigen und einen Kompromiss entwickeln.

Herr Wolfgang Müller vom Kreis Sportverband lobt ebenfalls das Engagement und sagte, dass Troisdorf die meisten Vereine und die meisten Sportler im Kreis hat. Auch erläuterte er, dass alle Kommunen zurzeit ähnliche Probleme hätten wie Troisdorf und auch in anderen Kommunen wären die Probleme gelöst worden - das wird man auch in Troisdorf schaffen. Herr Tüttenberg schloss sich bei seinem Lob an Sport und Verbände seinen Vorrednern an und machte zudem deutlich, dass Sport als Mittel zum gesellschaftlichen Zusammenhalt unersetzlich ist.

Ein gelungenes Schlusswort zu einem zielorientierten Austausch mit Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten. Über eine endgültige Lösung soll der Sportausschuss im März abstimmen. Bis dahin sind die Sporthallen in den Osterferien zunächst ohne Antragspflicht geöffnet.

Meldung vom 28.01.2017

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