BU Delegation: EU-Politiker Günther Oettinger (Mitte) im Kreise der Delegation des Genossenschaftsverbandes - Verband der Regionen, mit dabei Dr. Martin Schilling (obere Reihe 2. v. l.)
Dr. Martin Schilling wirbt in Brüssel für das mitgliedergetragene Geschäftsmodell VR-Bank Rhein-Sieg eG Wilhelm-Hamacher-Straße 2
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Dr. Martin Schilling wirbt in Brüssel für das mitgliedergetragene Geschäftsmodell

Im Rahmen einer Delegationsreise reiste Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Schilling mit dem Genossenschaftsverband – Verband der Regionen nach Brüssel.

Die Anliegen der Bankmitglieder und -kunden sowie das risikoarme Geschäft der Volks- und Raiffeisenbanken standen im Mittelpunkt der Gespräche. Im Dialog mit den EU-Politikern Günther Oettinger, Sven Giegold und Peter Simon diskutierte Dr. Martin Schilling aktuelle finanz- und wirtschaftspolitische Fragen und mögliche Auswirkungen der anstehenden Europawahl.

„Wir sind sehr froh über die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Parlamentariern und dem Kommissar. Sie sind wichtige Botschafter für uns in Brüssel und helfen dabei, dass andere europäische Staaten die Vorteile unseres mitgliedergetragenen regionalen Modells ebenfalls schätzen lernen", sagt Dr. Martin Schilling, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Rhein-Sieg eG. Das Vertrauen in die Volks- und Raiffeisenbanken ist zu Recht groß. Keine andere Bankengruppe hat sich in der Finanz- und Eurokrise so bewährt. Die EU plant zukünftig ein EU-weites Einlagensicherungssystem zur Absicherung der Kundeneinlagen. In der Debatte geht es auch darum, über die Sicherungssysteme der Bankengruppen in Deutschland aufzuklären und die genossenschaftlichen Strukturen als ein erfolgreiches Modell vorzustellen.

„Das Treffen jetzt im Vorfeld der Europawahl war sehr spannend. Denn die für uns wichtigen Debatten aus Brüssel schwappen gar nicht immer nach Deutschland herüber“, so Schilling. „Es ist gut und wichtig, dass sich der Genossenschaftsverband hier zeigt und für uns einsetzt.“

Dr. Martin Schilling (l.) im Gespräch mit EU-Politiker Sven Giegold

Dr. Martin Schilling (l.) im Gespräch mit EU-Politiker Sven Giegold

Dr. Martin Schilling (l.) im Gespräch mit EU-Politiker Sven Giegold

Bisher unterliegen regionale Kreditinstitute denselben Regeln wie börsennotierte international agierende Großbanken, obwohl von ihnen keine vergleichbaren Risiken für das Finanzsystem ausgehen. Die EU-Abgeordneten im Wirtschafts- und Währungsausschuss, Sven Giegold und Peter Simon haben in den vergangenen Jahren intensiv über das nun vor dem Abschluss stehende Regelpaket für Banken in Europa verhandelt. „Wir sind zuversichtlich und erwarten mit den neuen Regeln konkrete Erleichterungen für regionale Banken“, sagt Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender beim Genossenschaftsverband – Verband der Regionen. 

Die EU-Abgeordneten Giegold und Simon empfehlen, auch weiterhin für das Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken zu werben. Nur so kann es gelingen, dass sich Nacharmer finden und auch Menschen in anderen Mitgliedsstaaten von den Vorzügen von Regionalbanken profitieren. EU-Kommissar Günther Oettinger rät, gerade vor dem Hintergrund der Europawahl im Mai 2019 die Bemühungen zu intensivieren. Nach der Wahl kommen viele neue Verantwortungsträger nach Brüssel, die im Zweifel bisher wenig über das deutsche Bankensystem wissen. Brüssel ist neben der Landes- und Bundeshauptstadt die dritte Hauptstadt jeder EU-Bürgerinnen und jeden EU-Bürgers. Es sei legitim, dorthin zu reisen und für eigene Anliegen zu werben, so der Kommissar.

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