VR-Bank Rhein-Sieg präsentiert neues Filialkonzept
VR-Bank Rhein-Sieg präsentiert neues Filialkonzept VR-Bank Rhein-Sieg eG Wilhelm-Hamacher-Straße 2
Wilhelm-Hamacher-Straße 2
Mitgliedschaften

VR-Bank Rhein-Sieg präsentiert neues Filialkonzept

Roboterdame Pepper beginnt Ausbildung

Zur Eröffnung ihrer neuen Bankfiliale am Troisdorfer Bahnhof lud die VR-Bank Rhein-Sieg ein. Voller Spannung betraten die Gäste die neue Bankfiliale, die mit keiner der bisherigen Bankräume zu vergleichen ist.

Das Betreten der Filiale erschien im ersten Moment schwierig, denn es schien so, als sei der Bürgersteig direkt vor dem Eingang wieder aufgerissen worden. Um Aufmerksamkeit zu erzielen hatte die VR-Bank die Street-Art Künstlerin Melina Berg verpflichtet. Vier Tage lang hatte sie an einem 3-D-Bild gemalt, welches zeigt, wie Pepper versucht aus dem Loch vor der Filiale zu steigen. Eine Brücke zeigte den Gästen den Weg in die neue Geschäftsstelle.

Der erste Eindruck der modernen, hoch technisierten Filiale, ist geprägt durch Transparenz und Helligkeit. Die großen Fensterfronten ermöglichen den Blick in die Filiale und auf große Bildschirme, die mit interessanten Informationen aufwarten. Extravagante Sitzmöbel laden zum Verweilen ein. Selbstverständlich bietet die Bank Ladestationen, aber auch IPads, damit die Kundenberater überall in der Filiale flexibel agieren können. Auch besteht die Möglichkeit für die Kunden mit Hilfe des digitalen Anlageassistenten MeinInvest eigenständig eine zeitgemäße Geldanlage in Fonds nach genossenschaftlichen Werten zu tätigen. Die Möbel greifen die Linien des genossenschaftlichen Banklogos immer wieder auf.

Eine schöne Symbiose zwischen Heimatverbundenheit und digitalem Wandel stellen die großen Moodboards dar, die an einer Stelle die Troisdorfer Burg Wissem darstellen und an zwei anderen Stellen die digitale Vernetzung.

Die Beratungsräume und Sitzgelegenheiten erlauben größtmögliche Flexibilität. So kann der Kunde entscheiden, ob er an der Kaffeebar sitzen, lieber in der Lounge beraten werden oder halboffen ein Gespräch führen möchte. Für größere Gruppen bis zu acht Personen gibt es einen weiteren Beratungsraum. Alle Räume sind mit modernster Technik ausgestattet, wozu auch eine Kombination aus Bildschirm und Whiteboard gehört. Mittels ClickShare können mehrere Rechner parallel zum Einsatz kommen, womit hervorragende Funktionen im Teamwork-Bereich geboten werden. Die Räume können auch von Firmenkunden für Besprechungen angemietet werden. Ein idealer Ort: direkt am Bahnhof, quasi als Zwischenstop.

Was die Gäste an digitalen Neuerungen in der Filiale erwartet, hat nichts mit dem zu tun, was Banker üblicherweise unter Online-Banking verstehen. Hier werden digitale Neuerungen gezeigt, die tatsächlich völlig neu und teilweise auch noch nicht erprobt sind. Dies soll auch auf Dauer so bleiben, denn heute vergeht fast kein Tag, an dem nicht irgendwelche digitalen Devices vorgestellt werden. „Die Digitalisierung ist ein Megatrend, der zu tiefgreifenden Veränderungen in unserer Gesellschaft geführt hat und auch noch in Zukunft führen wird. Hier dabei zu sein, stellt eine enorme Herausforderung für uns dar“, betonte Dr. Martin Schilling, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Rhein-Sieg, im Rahmen seiner Begrüßungsansprache.

In Troisdorf gehen wir neue Wege. Hier wollen wir Bankgeschäft neu definieren und offen sein für den digitalen Wandel – ein bisschen wie ein digitales Versuchslabor,“ erläuterte Holger Hürten, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und verantwortlich für das Filialgeschäft der VR-Bank. Dabei ist es der Genossenschaftsbank wichtig, die Kunden nicht aus dem Blick zu verlieren. „Innovation, Digitalisierung und Agilität muss letztendlich dem Kunden nutzen und darf kein Selbstzweck sein. Auch in einem zunehmend digitalisierten Bankenumfeld sollen sich unsere Kunden gut aufgehoben fühlen. Vertrauen in das, was wir tun, ist dabei von zentraler Bedeutung. Um uns weiterzuentwickeln, ist es aber auch notwendig, eine gewisse Fehlerkultur zuzulassen und Neuerungen auszuprobieren“, erläuterte Hürten das neue Konzept.

vr-inside

Dazu gehört auch der Einsatz der Roboterdame Pepper. Sie hat schon einige Wochen Praktikum in der VR-Bank hinter sich und konnte schon einiges lernen. So ist sie schon in der Lage, Kunden zu begrüßen und kann auch diverse Auskünfte geben. Sie kennt die Öffnungszeiten der Bank und weiß einiges aus dem Fachbereich Geldanlage. Im Interview mit Holger Hürten war Pepper genauso schlagfertig wie humorvoll. Jetzt beginnt ihre Ausbildung in der Bahnhofsfiliale. Pepper komplettiert das fünfköpfige Geschäftsstellenteam um Geschäftsstellenleiter Michael Schmitz und soll bald schon weitere wichtige Aufgaben übernehmen können. Pepper ist der erste humanoide Roboter, der in der Region Bonn Rhein-Sieg in einer Bankfiliale im Einsatz ist. Ziel ist es, den Roboter mit so viel Wissen zu „füttern“, dass er zunehmend einfache Serviceaufgaben übernehmen kann.

Eine weitere Neuerung ist der Einsatz des Pick & Play-Tischs, an dem Fachinhalte durch die Kombination von haptischen Objekten mit modernster Technik für Kunden erlebbar werden. Die innovative Lösung besteht aus einem interaktiven Regal und einem Touch-Tisch mit Objekterkennung. Die Kundenreise beginnt mit der Wahrnehmung des interaktiven Regals. Entsprechende Spots animieren dazu, aktiv zu werden. Sobald ein Objekt auf dem Tisch platziert wird, taucht der Kunde in verschiedene Themenwelten ein. Informieren kann sich der Kunde über „Die VR-Bank stellt sich vor“, „Crowdfunding“, „Digitale Leistungen“ und „Rund ums Wohnen“.

Übrigens, Geld sucht man in dieser modernen Filiale vergeblich. Im Zeitalter der Digitalisierung verliert Bargeld immer mehr an Bedeutung. Bargeldloses Zahlen mit Kreditkarte oder VR-BankCard entspricht dem Zeitgeist. Für diejenigen, die trotzdem auf Bargeld nicht ganz verzichten möchten, bietet die VR-Bank in Kürze circa 20 Meter weiter Richtung Bahnhof einen Geldautomaten. Eben so wenig benötigen die Kunden papierhafte Kontoauszüge, so dass auch auf dieses Gerät verzichtet wurde. Im Online-Banking können diese ganz einfach runtergeladen und archiviert werden.

Neben den vielen digitalen Highlights setzt die VR-Bank weitere Akzente und präsentiert in ihren neuen Räumen die farbenfrohe Skulpturenausstellung „Starke Frauen“, der Kasseler Künstlerin Eva Maria Frey

Die „Starken Frauen“ entstammen der Skulpturenreihe ConcretePeople. Eva Maria Frey portraitiert starke, selbstbewusste Frauen, die trotz ihrer Körperfülle Stolz und Selbstbewusstsein ausstrahlen, vielleicht auch einen Schuss Erotik, Witz und Freude am Sein. Künstlerisch populär ausgerichtet, liegt der Reiz der Skulpturen im Konkreten – ConcretePeople eben! Gleichzeitig nimmt der Begriff Concrete Bezug zum Herstellungsmaterial, denn Concrete ist der englische Begriff für Beton. Da Beton aber auch untragbar schwer sein kann, werden im Neustädter Tor stückzahlmäßig limitierte Kunststoffreplikate gezeigt.

Nach Abitur und Schneiderlehre studierte Eva Maria Frey Betriebswirtschaft, Sozialwissenschaften und Rechtswissenschaften. Vor mehr als 15 Jahren hat sich die Juristin mit ihren ConcretePeople selbstständig gemacht. Ihr Ziel ist es, mit ihrer Kunst ein breites Publikum ganz unterschiedlicher Herkunft anzusprechen. Es geht ihr darum, dass ein positiver Dialog zwischen Betrachter und Skulptur entsteht. Der Erfolg gibt ihr Recht, denn mittlerweile stehen die ConcretePeople in ganz Europa.

Auch in Zukunft wird die neue Geschäftsstelle der VR-Bank Rhein-Sieg am Troisdorfer Bahnhof immer wieder digitale Neuerungen vorstellen. Die Filiale soll aber auch ein Ort der Begegnung werden, in der Veranstaltungen und Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen, oftmals passend zu den digitalen Innovationen, stattfinden werden.

Im Juli präsentiert die VR-Bank beispielsweise einen Cyberkicker, mit dem die Fraunhofer Academy das Thema IT-Sicherheit erlebbar macht.

Karte

Karte wird geladen ...
Breitengrad: 50.81503
Längengrad: 7.15554