Refurbished Hardware und andere Wege aus der Corona-Investitionsklemme
Refurbished Hardware und andere Wege aus der Corona-Investitionsklemme pro Troisdorf e.V. – Der Unternehmer-Club Lechfeld 1

Refurbished Hardware und andere Wege aus der Corona-Investitionsklemme

Meldung vom 15.09.2020

Striedinger Business Solutions berät und versorgt Unternehmen auf dem Feld Büroinfrastruktur. Das Portfolio umfasst Multifunktionssysteme, Kopierer, Drucker, Scanner, EDV, Hard- und Software, IT Security, DMS/ECM Systeme. Im Gespräch mit pro Troisdorf beschreibt der Geschäftsführende Gesellschafter Stephan Striedinger seine Beratungsarbeit für Unternehmen.

Striedinger ist seit 1996 in dieser Branche aktiv und verfügt über entsprechende Marktkenntnisse. Er sagt: „Nicht immer sind die großen Player in Deutschland auch die besten und günstigsten. Auch kleinere, regionale Fachhändler vor Ort können sehr gute Angebote machen, weil sie beispielsweise keinen großen Verwaltungsapparat bezahlen müssen.“ Er ist hier so etwas wie ein Pfadfinder im Markt. Seit Juli 2019 sitzt sein Unternehmen für Bürokommunikationstechnik in der Mottmannstraße 1-3 in Troisdorf. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf refurbished IT. Diese ist weit günstiger als Neugeräte und kann in Corona-Zeiten ein wichtiger Ausweg für Unternehmen sein, die Umsatzrückgänge haben und nicht so viel investieren können, wie in guten Phasen.

Herr Striedinger, was unterscheidet Sie von anderen Vertriebsunternehmen?

Ich war lange in Führungspositionen in Konzernen unterwegs und habe mich hier irgendwann einmal losgesagt, weil mir die Ellbogengesellschaft dort nicht mehr gefallen hat. Ich wollte Vertrieb anders leben.

Und wie setzen Sie das um?

Ich bin mit verschiedenen Partnern unterwegs und berate vor allem mittelständische Unternehmen – und zwar Hersteller-unabhängig. Im Drucker-Sektor konzentriere ich mich auf Kyocera und HP, aber auch auf weitere Unternehmen.

Der Vorteil für Ihre Kunden?

Ich bin eben nicht als Marken-Botschafter unterwegs, sondern berate unabhängig auf der gemeinsamen Suche nach einer optimalen Lösung.

Wie hat sich die Corona-Krise auf Ihr Geschäft ausgewirkt?

Das starke Anwachsen von Home-Office hat naturgemäß auch Veränderungen im Bedarf an Büro-Infrastruktur gebracht. Hier stellt sich zunächst die Frage, ob ein Unternehmen bereits digital oder noch handwerklich aufgestellt ist und ob hier noch viel Papier in den Abläufen unterwegs ist. Gerade in der letztgenannten Gruppe von Unternehmen gibt es starken Bedarf an Beratung, wie Remote-Arbeit stattfinden kann.

Die Unternehmen stecken in einem Dilemma. Viele von ihnen sind mit Umsatzrückgängen konfrontiert. Gleichzeitig müssen sie in Digitalisierung investieren, um beispielsweise Remote-Arbeit und Home-Office zu ermöglichen. Oft ist es hier noch so, dass Mitarbeiter zuhause auf ihren privaten Endgeräten arbeiten. Darin stecken aber große Sicherheitsrisiken für Unternehmen – beispielsweise unter Aspekten der DSGVO oder in Bezug auf Geschäftsgeheimnisse, die in fremde Hände geraten können. Hier bieten wir Lösungen an, die man unter der Überschrift „Workplace as a Service“ zusammenfassen kann: Unternehmen können bei uns externe Arbeitsplätze für ihre Heimarbeitsplätze zu einem monatlichen Mietpreis erhalten. So bleiben sie flexibel und können individuelle Vereinbarungen darüber treffen, wie und wann sie die Geräte bei Veränderungen des Bedarfs zurückgeben können.

Auch Einsparungen durch Refurbished-Geräte sind in dieser Lage eine interessante Option. Hier sind Preisnachlässe bis zu 50 und 60 Prozent möglich. Auf Refurbished-Hardware bekommen Sie bei uns 12 Monate Garantie beziehungsweise Gewährleistung. Wir weisen die Mehrwertsteuer aus und arbeiten nicht mit differenzbesteuerter Ware.

Info „refurbished“: „Refurbishing bezeichnet die qualitätsgesicherte Überholung und Instandsetzung von Produkten zum Zweck der Wiederverwendung und -vermarktung (= Remarketing).“ (Wikipedia)

Aber auch bei neuem Equipment kann man Kosten reduzieren.

Wie zum Beispiel konkret?

Unsere Beratung macht auf Einsparpotenziale aufmerksam. So lassen sich beispielsweise Drucker-Hardware und Papier einsparen, wenn man das Büro auf papierlose Abläufe umstellt. Dies kann auch im Zuge eines Leasing- oder Mietvertrages geschehen. Entsprechende Finanzierungskonzepte inklusive einer Aufstellung erzielbarer Einsparungen kann ich Entscheidern vorlegen. Eine solche Analyse habe ich gerade für ein Unternehmen durchgeführt. Wir sprechen hier über eine Analyse von bis zu 50 Ausgabesystemen, also Druckern und Kopierer. Die Digitalisierung in diesem beratenen Unternehmen ist noch nicht so weit fortgeschritten. Die Ersparnis, die ich dem Betrieb aufzeigen konnte, lag bei 30 Prozent – in absoluten Zahlen bedeutet das 50 000 Euro auf 5 Jahre.

Wo konkret konnte das Unternehmen sparen?

Druckern und Kopierer werden entweder mit oder ohne Service gemietet oder gekauft. Es gibt sehr unterschiedliche Einkaufswege. Wir machen eine wirtschaftliche Analyse des gesamten Druckbedarfs auf Basis der tatsächlichen Kosten oder eines anderen vorliegenden Angebotes.

Unser Konzept sieht eine Vereinheitlichung der Hardware in einem „All-in“-Konzept vor. Drucker gehören in dieses Konzept ebenfalls dazu. Diese Beratung ist in der Regel kostenfrei.

Info Stephan Striedinger:

  • Groß- und Außenhandelskaufmann mit Schwerpunkt Elektrotechnik.
  • Zum 1. Februar 1996 in den Vertrieb von Büro-Geräten eingestiegen (Triumph Adler). Fast zwei Jahrzehnte bei diesem Unternehmen. Zuletzt Vertriebsleiter.

Niederlassungsleiter NRW bei Toshiba.

Meldung vom 15.09.2020

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