Gemeinsam für die Gesundheit in unserer Stadt Keine Weihnachts...
Gemeinsam für die Gesundheit in unserer Stadt Keine Weihnachtsmärkte 2020 in Troisdorf! Rathaus der Stadt Troisdorf Kölner Straße 176

Gemeinsam für die Gesundheit in unserer Stadt Keine Weihnachtsmärkte 2020 in Troisdorf!

Meldung vom 13.10.2020

Die Stadt Troisdorf richtet den dringenden Appell an Jung und Alt, gemeinsam die Regelungen zur Vermeidung von Corona-Infektionen einzuhalten. Hier auch die aktuelle Mitteilung des Rhein-Sieg-Kreises über den Konsens der Bürgermeister*innen.

Die Stadt Troisdorf richtet den dringenden Appell an Jung und Alt, gemeinsam die Regelungen zur Vermeidung von Corona-Infektionen einzuhalten und sich immer wieder bewusst zu machen, dass jeder für die eigene und die Gesundheit der Mitmenschen Verantwortung trägt. Ständige Kontrollen durch die Stadt sollten für mündige Bürgerinnen und Bürger nicht notwendig sein.

Apropos tragen: Die Mund-Nasen-Maske heißt so, weil Mund und Nase bedeckt sein müssen. Unter der Nase oder am Kinn nützt sie nichts. Sie muss in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen wie Rathaus und Bibliotheken getragen werden, aber auch in Bussen und Bahnen, außerdem an den Bushaltestellen und auf dem Gelände der Bahnhöfe.

Aus Gründen der Sicherheit und Gesundheit hat die Stadtverwaltung am 15.10.20 entschieden, in diesem Jahr keine Weihnachtsmärkte durchzuführen. Die beiden geplanten Troisdorfer Weihnachtsmärkte, der Winterwald rund um den 1. Advent, und der Weihnachtsmarkt auf Burg Wissem am 3. Advent, werden in diesem Jahr wegen steigender Corona-Infektionszahlen nicht stattfinden.

Maske bitte auch in der Fußgängerzone

Ab sofort muss man die Maske auch bei Veranstaltungen in Sälen und bei Sportveranstaltungen, egal ob im Sitzen oder Stehen, weiter tragen.

Die Stadt rät dazu, wegen der steigenden Corona-Zahlen die Maske möglichst auch in der Fußgängerzone zu tragen, um sowohl Ansteckungen bei Kontakten und Gesprächen als auch das ständige Auf- und Abziehen zu vermeiden. Das ist noch keine Pflicht, aber für alle eine (auf Neudeutsch) win-win-Situation.

Zuguterletzt die Bitte: Mund-Nasen-Maske nicht einfach auf die Straße fallen lassen, sondern zuhause entsorgen.

Bei Feiern Gästeliste führen

Laut der seit 14. Oktober 2020 gültigen Coronaschutzverordnung NRW dürfen Veranstaltungen im privaten Bereich nur noch mit höchstens 50 Personen in geschlossenen Räumen, im Freien oder öffentlich zugänglich stattfinden. 

Die Regelung gilt für private Feierlichkeiten „aus herausragendem Anlass im öffentlichen Raum“ mit höchstens 50 Teilnehmenden, in angemieteten Räumen, Gaststätten oder Versammlungsstätten wie Pfarrheimen und Eventlocations. Solche Veranstaltungen sind Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, runde Geburtstags- oder Abschlussfeiern.

Hierbei ist eine Gästeliste mit den entsprechenden Daten der Gäste mit Name, Anschrift und Telefonnummer zu führen. Sie ermöglicht dem Ordnungsamt und dem Gesundheitsamt die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden im Fall einer Erkrankung. Die Liste ist seitens des Veranstalters bis vier Wochen nach der Veranstaltung aufzubewahren und dem Ordnungsamt und/oder dem Gesundheitsamt bei Bedarf kurzfristig vorzulegen.

Selbstverständlich sollen die allgemeinen Hygieneregeln wie Händewaschen und regelmäßiges Reinigen der sanitären Einrichtungen beachtet werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist - wo immer möglich und zumutbar - einzuhalten. Die Verantwortung zum Einhalten dieser Regelungen liegt beim Veranstalter. 

Der Rhein-Sieg-Kreis teilte am 13. Oktober 2020 mit:

Landrat verständigt sich mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern auf gemeinsamen Kurs 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Rhein-Sieg-Kreis weiter über der kritischen Marke von 35 (heute 42,1). Um konkrete Schutzmaßnahmen zu vereinbaren, hat sich Landrat Sebastian Schuster am 13. Oktober mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der kreisangehörigen Kommunen getr offen.

Die Corona-Lage stellt sich im Kreisgebiet sehr unterschiedlich dar – einige Flächengemeinden registrieren kaum aktuelle Fälle, verschiedene Kommunen aus dem städtischen Bereich hingegen verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Infektionen. Der Kurs zur Bekämpfung des Coronavirus soll aber – auch mit Blick auf Gesamtgeschehen – ein gemeinsamer sein.

„Wir haben uns darauf verständigt, die Schutzmaßnahmen, die das MAGS NRW für eine 7-Tages-Inzidenz ab 35 vorsieht, flächendeckend im ganzen Kreisgebiet anzuwenden“, erläutert Landrat Sebastian Schuster. „Auch die Städte und Gemeinden, die aktuell niedrige lokale Infektionswerte haben, beteiligen sich an diesem Maßnahmenpaket.“

„Ich bin sehr froh, dass wir uns auf diesen gemeinsamen Weg einigen konnten“, betont Landrat Sebastian Schuster. „Das zeigt, dass alle Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises entschlossen sind, die weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.“

Wie die Vereinbarung rechtssicher umgesetzt werden kann – ob durch den Rhein-Sieg-Kreis oder die kreisangehörigen Kommunen – wird kurzfristig geprüft.

Zu den Maßnahmen, die der gestrige Erlass des MAGS NRW zu sogenannten regionalen Anpassungen an das Infektionsgeschehen vorsieht, gehören beim Überschreiten des Wertes von 35 die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung am Sitz- oder Stehplatz in geschlossenen Räumen bei Konzerten und Aufführungen, in geschlossen Räumen bei sonstigen Veranstaltungen oder für Zuschauerinnen und Zuschauer von Sportveranstaltungen. Darüber hinaus ist die Teilnehmerzahl bei Festen auf 50 Personen begrenzt und es gilt – mit Ausnahmen – ein generelles Verbot für Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 1.000 Personen.

Die Coronaschutzverordnung NRW sieht ab einem Inzidenz-Schwellenwert von 50 weitere sogenannte regionale Anpassungen an das Infektionsgeschehen vor. Maßgeblich für die Beurteilung ist hier der Inzidenzwert, den das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) ausweist. Die Coronaschutzverordnung NRW betrachtet Kreise dabei als Ganzes und nicht einzelne kreisangehörige Städte oder Gemeinden im Detail.

Für die Kommunen, die bei Überschreiten der 50er-Marke auf Kreisebene hohe Infektionswerte haben und bei denen sich das Ausbruchsgeschehen außerdem nicht klar abgrenzen lässt, sind weitergehende Maßnahmen erforderlich. Hier wird der Rhein-Sieg-Kreis eine Muster-Allgemeinverfügung bereitstellen, die z.B. – entsprechend dem Erlass – eine Reduzierung der Gruppengröße im öffentlichen Raum auf 5 Personen vorsieht.

Meldung vom 13.10.2020

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